Allgemein

Fast jede moderne Garage verfügt über mindestens ein Fenster, denn der Einbau hat sich bewährt: durch bessere Belüftung ist das Raumklima besser und durch den Einfall von Tageslicht kann die Garage vielseitiger genutzt werden.

Die Geschichte des Fensters

Das Fenster gibt es nun doch schon weitaus länger als schicke Fertiggaragen. Vor etwa 3.500 Jahren wurde das Glas als erstes künstliches, vom Menschen hergestelltes Material erfunden. Vor etwa 2.100 Jahren wurden dann erste Scheiben aus Glas geformt. Die ersten Schritte zum modernen Fenster waren gegangen. Doch nur Reiche konnten sich die damals milchigen Platten für ihre Fensteröffnungen leisten. Mittlerweile verschließt nicht nur eine dünne Glasplatte die Öffnung in der Wand, sondern Hochleistungsfenster mit Doppelverglasung und Argonfüllung zur Dämmung sind gang und gäbe. Besonders reich muss man für Fenster zum Glück auch nicht mehr sein. Doch die Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen. Weiter geforscht wird beispielsweise an Doppelverglasungen, deren Zwischenraum kein Argon mehr enthält, sondern ein Vakuum ist. Vor allem hinsichtlich Dämmeigenschaft und Sicherheit wird noch immer fleißig am Fenster geforscht und die Geschichte weitergeschrieben. Jährlich werden in Deutschland rund 13 Millionen Fenster verkauft.

Über diese Eigenschaften muss ein Garagenfenster verfügen

In erster Linie sollen Garagenfenster sowohl Licht als auch Luft in die Garage bringen. Aus diesem Grund sind die Anforderungen zunächst relativ gering. Doch die Fenster für eine Fertiggarage sollten dennoch robust sein. Hier spielt vor allem der Einbruchschutz eine große Rolle. Zusätzliche Verstärkungen aus Stahl im Profil des Fensters oder Rollläden können hier einen positiven Beitrag leisten. Das Material des Fensters in der Garage sollte darüber hinaus auch unter dem regelmäßigen Einfluss von Abgasen strapazierfähig sein und keinen außergewöhnlich hohen Pflegeaufwand benötigen. Häufig wird mit guten Dämmeigenschaften von Garagenfenstern geworben. Hier sollte überlegt werden, ob das überhaupt notwendig ist. Wird die Garage nicht beheizt, muss auch keine außergewöhnlich hohe Wärmedämmung verbaut sein.

Diese Arten von Fenstern gibt es für die Fertiggarage

Noch immer werden meist die klassischen festverglasten Garagenfenster verbaut. Sie spenden zwar Licht, können die Garage jedoch nicht belüften. Aus diesem Grund werden moderne Dreh-Kipp-Fenster empfohlen. Diese ermöglichen ein angenehmes Raumklima – auch ohne das regelmäße Öffnen des Garagentores.

Generell sollten in Fertiggaragen Fenster aus Kunststoff oder hochwertigem Aluminium verbaut werden. Holzfenster eignen sich eher weniger und sind deutlich aufwändiger in ihrer Pflege, da Abgase das Material angreifen. Auch bei Aluminiumfenstern sollte man vorsichtig sein und auf die Qualität achten. Meist wird weniger hochwertiges Material verwendet als für Fenster im Haus, was dazu führen kann, dass die Garagenfenster schlecht gedämmt sind, sich bei Temperaturschwankungen leicht verziehen und trotzdem in ihrer Anschaffung relativ teuer sind. Aus diesem Grund ist meist das Kunststofffenster für die Garage die beste Alternative. Diese Variante ist preiswert und robust, gut gedämmt, was zu einer geringeren Wahrscheinlichkeit von Schimmelbildung führt, und auch sicher gegen Einbrüche. Vor allem mit zusätzlichen Stahlverstärkungen im Fensterprofil sind sie absolut sicher.

Vorteile eines Fensters in der Garage

Die Vorteile eines Garagenfensters sind nicht von der Hand zu weisen. Zunächst bietet ein Garagenfenster optimale und natürliche Beleuchtung. Tageslicht kann einfallen und sorgt vor allem bei Garagen mit Werkstatt oder Hobbyraum für angenehme Beleuchtung, die noch dazu Strom spart und die Energiekosten dadurch senkt. Auch die Sichtverbindung zwischen dem Inneren der Garage und dem Außenbereich kann, beispielsweise bei KFZ-Betrieben, von Vorteil sein. Darüber hinaus ermöglicht ein Fenster in der Garage die optimale Belüftung des Raumes. Vor allem bei Garagen ist das sinnvoll, damit sich Abgase nicht im Raum ansammeln. Auch das Klima an sich bleibt angenehmer und die Wahrscheinlichkeit, dass sich Schimmel bilden kann, ist deutlich geringer. Sollte das Fenster längere Zeit offenstehen, ist ein Insektenschutzgitter empfehlenswert, damit keine Fliegen oder Nagetiere in die Garage eindringen können.

Wenn es beim Garagenfenster etwas mehr sein darf

Moderne Fertiggaragen sind nicht immer nur für das Abstellen eines Autos gedacht, sondern verfügen manchmal auch noch über eine Werkstatt oder andere kundenspezifische Sonderleistungen. Um die Garage dann richtig in Szene zu setzen und sie perfekt nutzen zu können, sind stylische schmal und lang geschnittene Garagenfenster ein absolutes Muss! Sie sehen hervorragend aus und bringen auch noch besonders viel Licht ins Innere. Sie können auch mit einem Rollladen versehen werden, damit sich die Garage bei sommerlicher Hitze nicht zu sehr aufheizt und Einbrecher noch effizienter abgehalten werden. Ein Garagenfenster ist mittlerweile längst keine kleine Luke mehr, sondern ein Designobjekt mit praktischen Eigenschaften für attraktive Fertiggaragen.…

Das Wort der Brustvergrößerung – medizinisch auch Mammaaugmentation genannt – ist eigentlich selbsterklärend. Gemeint ist damit der Zuwachs der menschlichen Oberweite durch Implantate oder Eigenfett. In Deutschland hat sich in den letzten Jahren der Trend hin zu immer häufigeren Brustvergrößerungen mit immer größeren implantierten Mengen entwickelt. Überwiegend jüngere Frauen unter 25 Jahren entschließen sich aus diversen Gründen zu einer Brustvergrößerung. Häufig stecken Probleme mit der Selbstakzeptanz oder gesellschaftlicher Druck (Schönheitsideal) hinter der Wunschvorstellung nach größeren Brüsten. Weiterhin finden sich Frauen, die sich ganz bewusst für die Einsetzung von Implantaten in ihre Brüste entscheiden, sei es durch den persönlichen Wunsch oder etwa bei Transfrauen, die durch eine vorhergegangene Hormontherapie nicht das angestrebte natürliche Brustwachstum erlangen konnten.

Im Weiteren soll über das Thema Brustvergrößerung aufgeklärt werden. Neben den diversen Arten, die Wunschvorstellung der größeren weiblichen Oberweite zu verwirklichen, werden auch die Risiken thematisiert. Des Weiteren wird ein Überblick über den Ablauf der OP und der damit verbundenen Nachsorge gegeben, sowie über die möglichen Kosten für eine Brustvergrößerung.

Implantation oder Vergrößerung der Brüste durch eigene Fettreserven?

Grundsätzlich werden bei den modernen Eingriffen zur Vergrößerung der Brust zwei unterschiedliche Praktiken angewandt. In der Regel wird ein mit Silikon gefülltes Implantat in die Brust eingesetzt oder – etwas aufwendiger – körpereigenes Fett zum, Beispiel aus den Oberschenkeln, dem Brustgewebe hinzugefügt. Die Operation der Brustvergrößerung darf allerdings nicht mit der Brustrekonstruktion verwechselt werden. Zwar werden in beiden Behandlungsformen Implantate oder eigenes Gewebe und Fett zur Vergrößerung und Gestaltung der Brüste eingesetzt, aber die Brustvergrößerung ist grundsätzlich nur ein Eingriff in den gesunden und funktionierenden Körper. Das spiegelt sich auch in der Übernahme der Kosten wieder: prinzipiell zahlen Krankenversicherungen ausschließlich für eine Brustrekonstruktion und nur in außergewöhnlichen Einzelfällen für eine rein eigens erwünschte, jedoch gesundheitlich nicht erforderliche, Brustvergrößerung.

Brustvergrößerung durch Implantate – das sollte man beachten!

Für die Brustvergrößerung durch Implantate werden Implantate verwendet, die mit Silikongel oder mit Kochsalzlösung befüllt sind. Zwar werden alle Implantate durch verschiedene Stellen kontinuierlich geprüft und sind mittlerweile sehr sicher, doch Implantate mit Kochsalzlösung haben einen deutlich besseren Ruf. Laufen diese Implantate aus oder platzen durch enormen mechanischen Druck, wird die enthaltene Kochsalzlösung einfach vom Leib aufgenommen und es entstehen keine anderen gesundheitlichen Schäden. Generell werden moderne Brustimplantate so produziert, dass sie sehr hohe Belastungen aushalten, beispielsweise einem Autounfall, und im zugleich bei einer Beschädigung der Außenhülle nicht mehr auslaufen können. Bedrohliche Risiken werden infolge dessen ausgeschlossen. Implantate existieren sowohl in runder als auch in anatomischer – mehr tropfenartiger – Form. Der Unterschied ist dabei rein optischer Natur und kann nach Wunsch ausgesucht werden.

Implantate zur Brustvergrößerung und ihre Kehrseiten

Studien zufolge konnte nicht gezeigt werden, dass Brustimplantate und Brustvergrößerung in der Regel das Brustkrebsrisiko anheben. Jedoch ist eine der recht üblichen Probleme nach einer Brustimplantation die Kapselfibrose. Recht häufig bedeutet in diesem Fall, dass die Fibrose bei circa 5 Prozent der Patientinnen nach zwei und bei etwa 15 Prozent nach zehn und mehr Jahren vorkommt. Um das Implantat herum bildet sich eine Kapsel aus Körpergewebe. Im Allgemeinen ist das nicht weiter schlimm. Verhärtet sich diese Kapsel jedoch im Laufe der Zeit, etwa durch eine Entzündungsreaktion oder durch eine Infektion, tauchen Krankheitssymptome, wie intensive Schmerzen, Verschiebung des Implantats und Deformation der Brust auf. Eine Kapselfibrose muss zwingend behandelt werden. Das geschieht durch einen erneuten Eingriff, in der das Implantat entfernt oder ausgetauscht wird. Daneben sind auch, wie bei jeder Operation, Probleme im Verlauf des Eingriffs möglich. Deshalb ist besonders auf den Ruf des Arztes Acht zu geben. Bereits beim Kennenlerngespräch muss über alle möglichen Risiken aufgeklärt werden. Auch Mitgliedschaften des Arztes in Verbänden, wie der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie (DGPRÄC), garantieren eine bestimmte Grundkompetenz.

Des Weiteren kann es bei der Brustvergrößerung durch Implantation zu großen Narben kommen. Entsprechend der Art des Implantats und den individuellen körperlichen Gegebenheiten werden Schnitte über die Brustwarzen, unterhalb der Brust oder an der Achsel gesetzt, um das Implantat einzusetzen. Die entstehenden Schnitte bergen bei nicht ausreichender Nachbehandlung weitere Risiken, wie Infektionen oder Blutungen. Ein letzter wichtiger Punkt ist, dass Implantate nicht für das ganze Leben gedacht sind. Etwa ein Viertel bis fast die Hälfte aller Damen, die eine Brustvergrößerung hat durchführen lassen, muss in den folgenden zehn Jahren nach der Operation eine weiteren OP über sich ergehen lassen. Nachhaltige Probleme sind etwa Faltenbildung, Beschwerden oder Ungleichheiten, die sich erst im Laufe der Zeitspanne ergeben.

Die alternative Vergrößerung der Brust durch Eigenfett

Durch die Verwendung von körpereigenem Fett erfreut sich die Brustvergrößerung durch Eigenfett einer steigenden Beliebtheit. Denn ein paar der für Implantate typischen Kontras fallen vollständig weg.

Bei der Methode wird zunächst an Fettspeichern des menschlichen Körpers – bevorzugt Beine, Po oder Bauch – Fett abgesaugt. Im weiteren Verlauf werden die entnommenen Fettzellen in die Brust eingeführt. Dabei kann auf große Schnitte verzichtet werden, denn mittels der minimalinvasiven Eingriffe treten nur geringste Öffnungen in Haut und Gewebe auf, die schnell und ohne große Narbenbildung verheilen.…